Kommunikation in der Gruppe, über Länder- und Altersgrenzen hinaus: WhatsApp will ein Kanal für alle und jedermann sein. Und weil dem Messenger-Dienst die Gruppenchats immer wichtiger werden, stattet er sie im Rahmen eines neuen Updates mit weiteren cleveren Features aus. 

Wie WhatsApp in seinem eigenen Blog bekannt gibt, werden die User des Messengers künftig von einigen Verbesserungen im Bereich der Gruppenchats profitieren können. Damit wolle man Gruppen die Möglichkeit geben, sich besser zu organisieren und intelligentere Vernetzungen aufzubauen. So soll zum Beispiel verhindert werden, dass Nutzer in Gruppen eingeladen werden, deren Absicht und Thema sie nicht überblicken können. Auch die Aktivität in der Gruppe soll übersichtlicher gestaltet werden.

Das sind die wichtigsten Features

WhatsApp gibt folgende Neuerungen bekannt:

  • Gruppenbeschreibung: Damit Nutzer besser überblicken können, zu welcher Art Gruppe sie eingeladen wurden oder beigetreten sind, wird künftig eine Gruppenbeschreibung verfügbar sein. Die ist zwar optional, aber durchaus empfehlenswert. In ihr sollen Themen und Regeln festgelegt werden, die neuen Mitgliedern bei der Orientierung helfen und ihnen klar machen, ob sie in der richtigen Gruppe gelandet sind. Die Beschreibung wird für jeden Chat-Teilnehmer oben im Fenster angezeigt.
  • Admin-Berechtigungen: Bisher durfte jedes Mitglied eines Chats den Gruppennamen, das Gruppenbild oder die Gruppenbeschreibung ändern. WhatsApp führt jetzt erweiterte Admin-Berechtigungen ein, mit denen der Gruppenleiter festlegen kann, wer die Chat-Optionen bearbeiten darf und wer nicht.
  • Erwähnungen: Indem ein Teilnehmer mit einem @-Zeichen in der Gruppe direkt angeschrieben wird, kann er den Gesprächsverlauf auch nach längerer Inaktivität nachvollziehen. Die direkten Erwähnungen werden ihm angezeigt, wenn er den neuen @-Button unten rechts im Chatfenster antippt.
WhatsApp Gruppenchat
Wer mit mehreren Leuten in einer Gruppe chattet, kann leicht den Überblick verlieren. WhatsApp will dagegen vorgehen. (© 2018 Pexels)

WhatsApp legt Wert auf Selbstbestimmung

Zusätzlich plant WhatsApp mit seinen Aktualisierungen mehr individuelle Selbstbestimmung einzuführen. Sollte ein einzelner Nutzer bspw. aus einer Gruppe austreten, kann er per automatischer Ablehnung verhindern, erneut in den Chat eingeladen zu werden. Gruppen-Gründer können aus dem Multi-Personen-Chat künftig nicht mehr entfernt werden, auch nicht von einem Admin.

Das entsprechende Update ist laut WhatsApp bereits für Android- und iOS-Nutzer verfügbar.