Noch in dieser Woche rollt WhatsApp ein großes neues Update aus. Vor allem Android-Nutzer können sich darüber freuen. Jüngst wurden Kritiken laut, der Messenger-Dienst bevorteile Apple-User und ermögliche ihnen benutzerfreundlichere Funktionen als dem Rest der Smartphone-Community. Mit WhatsApp 2.18.22 beenden die App-Entwickler dieses Ungleichgewicht und bringen clevere Features für alle Smartphone-Betriebssysteme auf den Markt.

Bisher waren iOS-User die glücklichen Gewinner: Im Rennen um schnellere Updates zogen sie meist das große Los und durften sich weit früher als Android-Fans über neue Funktionen und Designs des Instant-Messengers freuen. Jetzt zieht WhatsApp allerdings nach und bringt mit seinem nächsten Update Erweiterungen für alle Betriebssysteme. So können demnächst auch unter Android Sprachanrufe mit nur einem Klick auf das Kamera-Symbol in Videochats umgewandelt werden. Bislang waren dazu ein Abbruch des Telefonats und ein Neustart als Video-Anruf nötig.

WhatsApp Chats und Mitteilungen mit neuen Funktionen
Neben der neuen Funktion zum Video-Anruf bekommen auch Gruppenchats und Push-Mitteilungen neue Features. (© 2018 skyNet/Thinkstock)

Neu: Individuelle Benachrichtungsoptionen

Für Apple-User ist der Switch von Sprach- zu Video-Anruf nichts Neues, allerdings bekommen auch sie nun laut WABetaInfo ein Feature, von dem alle gleichermaßen profitieren. Künftig entscheiden User individuell, wie WhatsApp auf Nachrichten bestimmter Absender reagieren soll. Separate Nachrichtentöne für einzelne Kontakte sind dabei ebenso möglich wie das Ein- oder Ausblenden der eingehenden Push-Mitteilungen im Sperrbildschirm. Auch Gruppenchats bekommen ein neues Tool: Mit einem "@"-Button können hier Nachrichten an einzelne Personen aufgerufen werden – ewigem Scrollen wird so nach und nach der Garaus gemacht.

WhatsApp bemüht sich zudem nach und nach, das Design unter Android dem unter iOS anzupassen. Künftig sollen die User sogar mit dem Messenger bezahlen können, berichtet ebenfalls WABetaInfo. Die Payment-Funktion sei demnach bereits in einer Beta-Version möglich, befinde sich aber noch in der Testphase.