Mit dem Creators Update von Windows 10 wird Cortana, die digitale Assistentin des Microsoft-Betriebssystems, auf wesentlich mehr Geräten funktionieren. Der Software-Riese plant derzeit, dass Cortana in vernetzten Internet of Things-Geräten (IoT) immer verfügbar sein soll – aber nur wenn diese einen Bildschirm haben.

Bei einer Konferenz in China erläuterte die Microsoft-Managerin May Ji die Pläne ihres Unternehmens. Es geht dabei vor allem darum, dass Microsoft neue Ideen hat, wie Geräte per Stimme aus dem Ruhemodus aufgeweckt werden können – auch aus größerer Entfernung. Technisch möglich werden diese Funktionen mit dem großen Creators Update, das im Frühling 2017 kommen soll, schreibt ZDNet.

Microsoft Cortana: Bald in vielen Smart Home-Geräten?

Per Stimme ein Gerät aus dem Ruhemodus starten wird Cortana erlauben, auch Computer einzuschalten – und weitere etwa in einem Smart Home vernetzte IoT-Geräte. Aber im Gegensatz zu Anbietern mit intelligenten Lautsprechern wie beispielsweise Google, wird Microsoft Cortana nicht in Geräte einbauen lassen, die keinen Bildschirm haben. Auch die spezielle IoT-Version von Windows 10 ist davon nicht ausgenommen.

Gut möglich ist aber, dass Cortana etwa auf intelligenten Thermostaten und auf klugen Kühlschränken läuft, denkbar sind auch Waschmaschinen, da diese Geräte alle zum Teil schon jetzt Displays haben. Auf der Präsentation der Microsoft -Managerin waren derartige Beispiele zu sehen. Für diese Haushaltsgeräte ist die Steuerung aus großer Distanz ebenfalls wichtig, an der die Microsoft-Programmierer arbeiten. Geplant sind hier bis zu vier Metern in Räumen mit störenden Geräuschen, bei denen die Bedienung per Sprache noch möglich sein soll. Sie müssen sich also nicht wundern, wenn Sie Ihre Waschmaschine demnächst mit dem Befehl "Hey Cortana" loswaschen lassen können.