Völlig überraschend präsentierte das chinesische Unternehmen Xiaomi das Redmi Note 5 und das Redmi Note 5 Pro auf einem Event in Indien. Für beide Geräte wurde mit einer Vorstellung zum Mobile World Congress 2018 in Barcelona gerechnet.

Neuheiten aus den Bereichen „Smartphone“ und „Mobile“ werden von den großen Herstellern standesgemäß auf dem MWC in Barcelona gezeigt oder zumindest dort angekündigt. Die Messe wird jedes Jahr gegen Ende Februar in der spanischen Hafenstadt abgehalten und sorgt für zahlreiche News. Eine davon hätte die Präsentation des Redmi Note 5 beziehungsweise des Redmi Note 5 Pro sein sollen. Das war zumindest die bisherige Spekulation rund um die beiden neuen Phablet-Modelle des asiatischen Herstellers. Allerdings überraschte Xiaomi heute mit der Enthüllung des Redmi Note 5 und der Pro-Version auf einem Medien-Event in Indien.

IPS-Display im 18:9-Format

Auf der Veranstaltung gab der Hersteller alle Details zu den beiden Geräten preis. Ein Highlight stellt der verbaute Bildschirm dar: Die zwei Modelle verfügen über ein IPS-Display mit einer Diagonale von 5,99 Zoll und einer Auflösung von 2.160 x 1.080 Pixeln. Dank des 18:9-Formats liegen die neuen Phablets voll im Trend.

Power in der Pro-Version des Redmi Note 5

Das Redmi Note 5 Pro ist ganz klar das performantere der beiden Geräte, denn Xiaomi setzt als einer der ersten Hersteller auf den brandneuen Qualcomm Snapdragon 636. Je nach Version stehen diesem SoC (System-on-a-Chip) zwischen vier und sechs Gigabyte RAM zur Seite. Auch die Kapazität des internen Speichers fällt beim Pro-Modell üppig aus: Bis zu 64 Gigabyte stehen zur Verfügung.

Beim Xiaomi Redmi Note 5 Pro kommt an der Rückseite eine Dual-Kamera mit jeweils einem 12-Megapixel- und einem 5-Megapixel-Sensor zum Einsatz. An der Front setzt der Hersteller auf 20 Megapixel. Damit unterscheidet sich die Pro-Variante doch stark vom Basismodell. Letzteres wartet hingegen mit einer 12-Megapixel-Hauptkamera auf. Ein zweiter Sensor fehlt an dieser Stelle. Bei der Frontkamera kann das Xiaomi Redmi Note 5 ebenfalls nicht mit der Pro-Version mithalten: Der Sensor löst nur mit fünf Megapixel auf, sollte aber für gelegentliche Selfies ausreichen.

Bei beiden Versionen verbaut das Unternehmen einen Akku mit 4.000 Milliamperestunden, der für eine lange Betriebsdauer sorgen soll.

Redmi Note 5 nur mit Android 7.1 (Nougat)

Ab Werk werden das Redmi Note 5 und das Pro-Modell nur mit Android 7.1 Nougat inklusive der Benutzeroberfläche MIUI 9 ausgeliefert. Warum Xiaomi nicht auf Android 8.0 oder gar die neuste Version 8.1 setzt, ist unklar.

Das Redmi Note 5 soll je nach Variante umgerechnet zwischen 126 und 150 Euro kosten. Für die Pro-Version müssen Kunden mindestens umgerechnet 176 Euro zahlen. Ob Xiaomis neue Geräte auch in Deutschland erhältlich sein werden, scheint eher fraglich.