Im Laufe der Jahre haben sich massenweise Fotos, Videos und Filme auf deinem Computer angesammelt. Nun ist die Festplatte zum Bersten voll. Zum Glück kannst du Cloud-Speicher nutzen. Diese virtuellen Festplatten bieten oft schon in der kostenlosen Variante sehr viel zusätzlichen Speicherplatz. Außerdem haben sie den Vorteil, dass du mit Desktop-PC, Laptop, Tablet und Smartphone von überall aus auf die gespeicherten Dateien zugreifen kannst.

UPDATED stellt dir die kostenlosen Versionen von fünf empfehlenswerten Cloud-Speichern vor.

Dropbox: Der Nutzerliebling

Dropbox wurde bereits 2007 gegründet und hat sich im Laufe der Zeit einen echten Namen als Cloud-Speicher gemacht. Die Speicherserver befinden sich in verschiedenen Rechenzentren in den USA. Die kostenlose Basis-Version des wohl bekanntesten Cloudspeichers bietet dir unter anderem folgende Funktionen:

  • 2 GB Speicherplatz
  • Dateien werden geräteunabhängig synchronisiert
  • Kompatibel mit Windows, Mac, Linux sowie den mobilen Betriebssystemen über die Dropbox-App
  • Sehr übersichtliches Interface
  • Datenverkehr von maximal 20 GB pro Tag
  • Dokument- und Aufgabenverwaltungstool Dropbox Paper
Sicherheit von Cloud-Speichern
Nicht alle Cloud-Anbieter betreiben denselben Aufwand, um die Daten ihrer Nutzer zu sichern. (© 2019 Getty Images / erdikocak)

Magenta Cloud: Großzügiger Gratisspeicher

Die Magenta Cloud ist der kostenlose Cloud-Speicher der Telekom. Sie basiert auf Servern der Strato AG mit Standort in Deutschland. Die kostenlose Basisversion der Magenta Cloud bietet dir unter anderem folgende Funktionen:

  • 10 GB Speicherplatz, für Telekom-Kunden sogar 25 GB
  • Läuft auf Windows-PC, Mac und den mobilen Betriebssystemen per Smartphone-App
  • Geräteübergreifende und selektive Synchronisation möglich
  • Hohe Servergeschwindigkeiten
  • Du entscheidest, ob Empfänger von Dateien diese nur ansehen oder auch bearbeiten dürfen
  • Freigabe-Links mit Passwort schützbar
  • TÜV-Siegel für Cloud-Sicherheit

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Google Drive: Cloud mit integrierten Anwendungen

Seit 2012 ist Googles Cloud-Speicher-Lösung Google Drive auf dem Markt. Die Nutzung erfordert die Anmeldung über ein Google-Konto mit E-Mail-Adresse und Passwort. Die Daten liegen auf weltweit verteilten Servern. Das kostenlose Google Drive bietet dir unter anderem folgende Funktionen:

  • 15 GB Speicherplatz
  • Läuft auf Windows, Mac und den mobilen Betriebssystemen per Smartphone-App
  • Geräteübergreifende und selektive Synchronisation möglich
  • Integrierte Google-Drive-Anwendungen wie Google Docs, mit denen du Dokumente und vieles mehr erstellen und bearbeiten kannst
  • Änderungen werden automatisch gespeichert und synchronisiert, unbegrenzte Zahl von Versionen möglich
  • Inhalte können öffentlich oder privat über Links geteilt werden
  • Intuitive Benutzeroberfläche
  • Zwei-Faktor-Authentifizierung des zugehörigen Google-Kontos möglich
Vom Smartphone auf den Cloud-Speicher zugreifen
Einer der Vorteile eines Cloud-Speichers: Du kannst von verschiedenen Geräten aus darauf zugreifen. (© 2019 Getty Images / oatawa)

Mega: Beeindruckend viel Speicher mit Verschlüsselung

Mega ist ein neuseeländischer Cloud-Speicher-Anbieter, der seit 2013 auf dem Markt ist. Auch die Server befinden sich “Down Under” in Neuseeland. Die kostenlose Version bietet dir unter anderem folgende Funktionen:

  • Bis zu 50 GB Speicherplatz möglich (durch Teilnahme an Bonusprogrammen wie das Werben von Freunden etc.)
  • Kompatibel mit den Betriebssystemen Windows, Mac und Linux sowie mobiler Zugriff per Smartphone-App
  • Geräteübergreifende und selektive Synchronisation möglich
  • Umfassende 2.048-Bit-Verschlüsselung, das Passwort verwahrst allein du
  • Unbegrenzte Speicherung gelöschter Dateien und überschriebener Dateiversionen
  • Browser-Add-on für schnellere Performance

Sicherheit von Cloud-Speichern

Die Server der Cloud-Anbieter werden in der Regel mit großem technischen und finanziellen Aufwand gewartet und abgesichert. Dennoch werden immer wieder Daten von Hackern erbeutet. Zudem kann es vorkommen, dass ein Anbieter insolvent geht oder sein Geschäft aufgibt – das kam in der Vergangenheit schon mehrfach vor. Oft ist unklar, was in solchen Fällen mit den Daten geschieht. Insofern ist es empfehlenswert, auf die Cloud eines großen und etablierten Unternehmens zurückzugreifen. Hier ist die Wahrscheinlichkeit geringer, dass einer der genannten Extremfälle eintritt.

Microsoft OneDrive: Tiefe Integration in die Office-Welt

OneDrive ist der Cloud-Speicher des Software-Giganten Microsoft. Die Server stehen auf der ganzen Welt verteilt. Für die Nutzung benötigst du ein Microsoft-Konto mit E-Mail-Adresse, Passwort und Telefonnummer. Die kostenlose Version bietet dir unter anderem folgende Funktionen:

  • 5 GB Speicherplatz
  • Nahtlose Integration in das Dateisystem von Windows-10-Rechnern
  • Über die OneDrive-App oder das Web-Interface für alle Betriebssysteme bis auf Linux nutzbar
  • Office-Dokumente lassen sich online öffnen und bearbeiten
  • Teilen über öffentliche oder private Links möglich
  • SSL-Protokoll sowie eine 256-Bit-AES-Verschlüsselung
  • Guter und schneller Support auf Deutsch

Große Unterschiede beim Speicherplatz

Cloud-Speicher sind für dich eine gute Möglichkeit, die eigenen Speicher-Ressourcen im Handumdrehen zu erweitern. Datenträger wie externe Festplatten oder USB-Sticks werden überflüssig und du läufst auch nicht mehr Gefahr, diese zu beschädigen oder zu verlieren. Zudem kannst du jederzeit mit unterschiedlichen Geräten auf den jeweiligen Cloud-Service zugreifen. Die Anbieter unterscheiden sich vor allem hinsichtlich der Speicherkapazität, die sie kostenlos zur Verfügung stellen, und den Sicherheitsvorkehrungen.

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