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Pan­ora­ma­bil­der erstel­len — Anlei­tung für Han­dy und Kamera

Licht und Schatten und ein weiter Blick: Panoramabilder sind beeindruckend. Hier erfährst du, wie dir solche Aufnahmen gelingen.

Du stehst beim Wan­dern vor einem beein­dru­cken­den Berg­mas­siv oder einer weit­läu­fi­gen Küs­ten­land­schaft. Mit einer Stan­dard­auf­nah­me kannst du wahr­schein­lich nicht den gesam­ten Land­schafts­ab­schnitt abbil­den – doch Pan­ora­ma­auf­nah­men machen genau das mög­lich. Die Pan­ora­ma­fo­to­gra­fie mit Kame­ra und Smart­phone ist nicht schwer, wenn du dich ein wenig mit den Spe­zi­fi­ka­tio­nen dei­ner Gerä­te, dem not­wen­di­gen Equip­ment und den Mög­lich­kei­ten von Soft­wares und Apps beschäf­tigst. UPDATED fasst für dich die wich­tigs­ten Punk­te zusam­men, die du beim Erstel­len von Pan­ora­ma­bil­dern beach­ten solltest.

Pan­ora­ma­bil­der mit Kompakt‑, Sys­tem­ka­me­ra oder DSLR erstellen

Man unter­schei­det bei der Pan­ora­ma­fo­to­gra­fie in der Regel zwi­schen zwei Metho­den: Einer­seits kannst du meh­re­re Ein­zel­auf­nah­men zu einem Pan­ora­ma­bild zusam­men­fü­gen, wozu in der Regel eine Soft­ware nötig ist (eini­ge Bei­spie­le lis­ten wir wei­ter unten auf). Auf der ande­ren Sei­te ver­fü­gen man­che Kame­ras bereits über einen spe­zi­el­len Pan­ora­ma-Modus, der dir einen Groß­teil der Arbeit abnimmt.

Beson­ders bei klei­nen Kom­pakt­ka­me­ras kommt Letz­te­rer gern zum Ein­satz, denn er erstellt schnell und ein­fach ein Pan­ora­ma­bild. Bei grö­ße­ren DSLRs und Sys­tem­ka­me­ras sind aber beson­ders wegen der höhe­ren Auf­lö­sung Ein­zel­auf­nah­men zu bevorzugen.

Meh­re­re Ein­zel­bil­der für ein spä­te­res Pan­ora­ma­fo­to aufnehmen:

Ein Pan­ora­ma­bild erstellst du, indem du eine Auf­nah­me machst, die Kame­ra ein Stück wei­ter drehst und die nächs­te Auf­nah­me machst. Dabei kannst du ver­schie­de­ne Arten einer Pan­ora­ma­auf­nah­me erzie­len – je nach­dem, wie weit du die Kame­ra dre­hen und wie viel des umge­ben­den Rau­mes du abbil­den möch­test. In unse­rem Info­kas­ten fin­dest du eine Auf­lis­tung ver­schie­de­ner Panoramatypen.

Was sind Panoramabilder?

Pan­ora­ma­bil­der zeich­nen sich dadurch aus, dass sie einen beson­ders wei­ten Win­kel abde­cken. Der größt­mög­li­che Win­kel ist dabei der Rund­um­blick, wobei 360 Grad in einem Bild betrach­tet wer­den. Der Begriff des Pan­ora­mas stammt aus der Male­rei, eta­blier­te sich mit der Zeit aber auch in der Foto­gra­fie und hat heu­te vie­le Able­ger hervorgebracht.

Aber wie kannst du die Pan­ora­ma­bil­der selbst erstel­len? Die­ser Rat­ge­ber zeigt es dir.

Egal, ob du mit Kom­pakt­ka­me­ra, Sys­tem­ka­me­ra oder DSLR foto­gra­fierst – die fol­gen­den Tipps soll­test du auf jeden Fall berücksichtigen:

  1. Ach­te dar­auf, dass der Auto­fo­kus dei­ner Kame­ra deak­ti­viert ist. Meis­tens geht das mit einem Umstel­len von AF (auto­ma­ti­scher Fokus) auf MF (manu­el­ler Fokus). Andern­falls wird das Objek­tiv beim Ver­schie­ben des Bild­aus­schnitts selbst­stän­dig die Fokus­be­rei­che aus­wäh­len. Dies führt oft zu unter­schied­li­chen Fokus­be­rei­chen und spä­ter zu einem unein­heit­li­chen Bild. Objek­ti­ve, die vom sel­ben Her­stel­ler stam­men wie dei­ne Kame­ra, sind meist auch über einen ent­spre­chen­den Schal­ter am Gehäu­se bedienbar.
  2. Nimm die Ein­stel­lun­gen für Blen­de, Belich­tungs­zeit, ISO und Weiß­ab­gleich manu­ell vor. Unter­schied­li­che Ein­stel­lun­gen durch die Auto­ma­tik kön­nen zu meh­re­ren Schär­fe­gra­den und Farb­sät­ti­gun­gen auf den Ein­zel­bil­dern für die Pan­ora­ma­auf­nah­me füh­ren – dadurch wirkt das zusam­men­ge­füg­te Pan­ora­ma­bild spä­ter unein­heit­lich. Stel­le dein Modus­wahl­rad daher auf M und nimm die Ein­stel­lun­gen abhän­gig von Motiv und Vor­lie­ben vor.
  3. Ein Sta­tiv ist zum erfolg­rei­chen Erstel­len von Pan­ora­ma­bil­dern fast unab­ding­bar. Du kannst zwar ver­su­chen, dei­ne Kör­per- und Kame­ra­hal­tung bei der Auf­nah­me der ein­zel­nen Bil­der sta­bil zu hal­ten. Das kann jedoch trotz­dem zu Ver­zer­run­gen füh­ren, die spä­ter beim Zusam­men­set­zen der Bil­der deut­lich her­vor­tre­ten. Sol­che Schwenk­feh­ler ver­mei­dest du mit einem Sta­tiv meist komplett.
  4. Foto­gra­fie­re die Ein­zel­auf­nah­men für Pan­ora­ma­bil­der immer im Hoch­for­mat und mache meh­re­re Bil­der in die­ser ver­ti­ka­len Aus­rich­tung. Im Hoch­for­mat erhältst du mehr Bild­in­for­ma­tio­nen in der Hori­zon­ta­len, was sich posi­tiv auf Qua­li­tät und For­mat des End­pro­dukts aus­wirkt. An dei­nem Sta­tiv gibt es in der Regel ein Stell­schar­nier, mit dem du den Sta­tiv­kopf in der Senk­rech­ten arre­tie­ren kannst, sodass dei­ne Kame­ra hoch­for­ma­ti­ge Bil­der aufnimmt.
  5. Foto­gra­fie­re immer einen Teil des vor­he­ri­gen Bil­des mit. Suche bei dei­nem Motiv (am bes­ten senk­recht ste­hen­de) Anhalts­punk­te wie Bäu­me oder Later­nen, um dich zu ori­en­tie­ren. So hast du es spä­ter beim Zusam­men­fü­gen des Pan­ora­ma­bil­des ein­fa­cher, die Auf­nah­men zu überlappen.
  6. Ach­te beson­ders bei Natur­auf­nah­men auf einen gera­den Hori­zont. Das ist vor allem bei Auf­nah­men von fla­chen, weit­läu­fi­gen Land­schaf­ten wich­tig, weil ein schie­fer Hori­zont hier beson­ders stark ins Auge fällt. Ver­fügt dei­ne Kame­ra über eine Was­ser­waa­ge (digi­tal oder ana­log) oder ein ent­spre­chen­des Ras­ter im Dis­play, dann soll­test du die­se Hilfs­mit­tel unbe­dingt nut­zen. Sie erleich­tern Panoramaaufnahmen.

Bei Kame­ras mit Wech­sel­ob­jek­ti­ven benut­ze für Pan­aro­ma­auf­nah­men ein Weit­win­kel­ob­jek­tiv, um einen grö­ße­ren Bild­aus­schnitt als Nor­mal­ob­jek­ti­ve ablich­ten zu kön­nen. Damit erhältst du beim Zusam­men­fü­gen der Auf­nah­men ein in der Höhe wesent­lich brei­ter abge­bil­de­tes Pan­ora­ma. Das heißt aber nicht, dass du mit einem Stan­dard­ob­jek­tiv gar kei­ne Pan­ora­ma­bil­der machen kannst: Auch mit einem Kit-Objek­tiv – also dem Objek­tiv, das du beim Kauf dei­ner DSLR im “Kit” mit dazu erhältst – bist du in der Lage, ein Pan­ora­ma­bild zu erstellen.

Den Pan­ora­ma-Modus an der Digi­tal­ka­me­ra rich­tig nutzen

Wenn du einen Groß­teil der Arbeit an dei­ne Kame­ra­soft­ware abtre­ten möch­test, schau in den Ein­stel­lun­gen dei­nes Geräts nach einem Pan­ora­ma-Modus. Oft ist die­ser über ein Sym­bol zu erken­nen, das wie eine gebo­ge­ne Kino­lein­wand aus­sieht und meist mit Pan­ora­ma / Pan­ora­ma-Bild / Pan­ora­ma-Modus bezeich­net ist.

In der Regel machst du hier zunächst ein ein­zel­nes Bild und die Kame­ra­soft­ware wird für die nächs­te Auf­nah­me am lin­ken oder rech­ten Bild­rand einen Umriss­schat­ten des vor­he­ri­gen Bil­des ein­blen­den, damit du hier naht­los anset­zen kannst. Je nach Soft­ware nimmt die­ser Schat­ten etwa ein Drit­tel des Bil­des ein.

Tipp: Ach­te beim Anset­zen dar­auf, dass sich die Schat­ten und ent­spre­chen­den Ele­men­te im Bild­aus­schnitt deckend über­la­gern und dass du den Win­kel des Bild­aus­schnitts nicht veränderst.

Die­se Funk­ti­on ist nor­ma­ler­wei­se auf drei bis fünf sol­cher Bil­der beschränkt. Anschlie­ßend ver­ar­bei­tet die Soft­ware die Fotos bereits zu einem fer­ti­gen Pan­ora­ma­bild und ver­sucht, Anschluss­feh­ler und Ver­zer­run­gen auszugleichen.

Wei­te­re Informationen 
Gol­de­ner Schnitt: Grund­la­ge für har­mo­ni­sche Fotografie 

Soft­ware zum Erstel­len von Pan­ora­ma­bil­dern am Com­pu­ter nutzen

Wenn du die manu­el­le Vor­ge­hens­wei­se gewählt hast und nun dei­ne Ein­zel­auf­nah­men zusam­men­fü­gen willst, gibt es ver­schie­de­ne kos­ten­lo­se Bild­be­ar­bei­tungs­pro­gram­me, die dafür geeig­net und ein­fach zu hand­ha­ben sind. Im Fol­gen­den fin­dest du zwei prak­ti­sche Tools:

1. “Micro­soft Image Com­po­si­te Editor”

Der “Micro­soft Image Com­po­si­te Edi­tor” (kurz: ICE) erstellt aus meh­re­ren über­lap­pen­den Auf­nah­men ein hoch­auf­lö­sen­des Pan­ora­ma­bild. Beim Umgang mit ICE soll­test du Eng­lisch kön­nen, denn eine deut­sche Ver­si­on des Pro­gramms gibt es bis­her nicht.

Bil­der fügst du per Drag-and-drop in ICE ein. Die Soft­ware erkennt auto­ma­tisch die Bild­rei­hen­fol­ge und nimmt gege­be­nen­falls auch Kor­rek­tu­ren an Hel­lig­keits­un­ter­schie­den vor, die beim Ablich­ten der Ein­zel­bil­der ent­stan­den sein kön­nen. Das fer­ti­ge End­pro­dukt spei­cherst du anschlie­ßend als JPEG, PNG oder auch in einem der Micro­soft-eige­nen Bild­for­ma­te (HD View, Sil­ver­light Deep Zoom) ab.

Der Down­load des “Micro­soft Image Com­po­si­te Edi­tor” erfolgt über die Micro­soft-Rese­arch-Sei­te.

Vor- und Nach­tei­le des “Image Com­po­si­te Editor”:

+ Ein­fa­ches Drag-and-drop, um meh­re­re Bil­der auto­ma­tisch ver­ar­bei­ten zu lassen
+ Vie­le Datei­for­ma­te zum Speichern

- Nur in Eng­lisch verfügbar

2. “Hugin”

Die Soft­ware “Hugin” ist eben­falls kos­ten­los und ermög­licht unter ande­rem ein Erstel­len von soge­nann­ten Kugel­pan­ora­men. Hier­bei rech­net das Pro­gramm die Bild­in­for­ma­tio­nen auf eine drei­di­men­sio­na­le Kugel um, sodass du einen inter­es­san­ten Look erhältst, der dem berühm­ten „Fisch­au­gen­ef­fekt“ ähnelt, nur ohne Ver­zer­run­gen am Bild­rand. Je wei­ter gefasst dei­ne Pan­ora­ma­auf­nah­me ist (180 Grad und mehr), des­to beein­dru­cken­der sieht das Ergeb­nis aus.

Bei der Arbeit mit “Hugin” wer­den dazu in den Vor­schau­an­sich­ten regel­mä­ßig Tipps ein­ge­blen­det, die dir dabei hel­fen, dein Bild noch inter­es­san­ter zu gestal­ten. Außer­dem gibt es das Pro­gramm auf Deutsch, was die Bedie­nung stark erleichtert.

“Hugin” lädst du ein­fach über den Down­load­be­reich der Ent­wick­ler­sei­te herunter.

Die Vor­tei­le von “Hugin” im Überblick:

+ Schnel­ler Ein­stieg durch Hilfeeinblendungen
+ Ide­al für Kugelpanoramen
+ Auf Deutsch verfügbar

 

Pan­ora­ma­fo­to­gra­fie mit dem Smart­phone: So geht es

Wel­che Arten von Pan­ora­ma­bil­dern gibt es?

  • Das 360-Grad-Pan­ora­ma ist der klas­si­schen Rund­um­an­sicht nach­emp­fun­den und am ein­fachs­ten digi­tal zu betrach­ten, da man die Dar­stel­lung hier mit der Maus wei­ter­zie­hen kann.
  • Kugel­pan­ora­men sind auf eine (digi­ta­le) drei­di­men­sio­na­le Kugel ange­pass­te Dar­stel­lun­gen, die den berühm­ten “Fisch­au­gen­ef­fekt” plas­tisch veranschaulichen.
  • Ver­ti­kal­pan­ora­men wer­den in der Regel für die Dar­stel­lung hoher Gebäu­de wie Wol­ken­krat­zer genutzt.
  • Anspruchs­vol­le Giga­pi­xel­pan­ora­men set­zen sich aus hun­der­ten oder tau­sen­den Ein­zel­bil­dern zu einem gro­ßen Pan­ora­ma zusam­men, das selbst bei höchs­ten Zoom­stu­fen schar­fe Details erken­nen lässt.

Auch mit dem Smart­phone kannst du Pan­ora­ma­bil­der auf­neh­men. Die meis­ten Kame­ra-Apps der Mobil­ge­rä­te­her­stel­ler ver­fü­gen mitt­ler­wei­le über einen Schwenk­pan­ora­ma-Modus. Dafür tippst du den Aus­lö­se-But­ton und schwenkst oder ziehst die Kame­ra ent­lang des geplan­ten Pan­ora­ma­mo­tivs, wie du es auch bei einer Video­auf­nah­me tun wür­dest. Ein sich fül­len­der Bal­ken im Dis­play zeigt dir an, wie weit du noch schwen­ken kannst. Gehe hier­bei jedoch lang­sam vor, sonst kann die Soft­ware die Bild­in­for­ma­tio­nen nicht kor­rekt verarbeiten.

Zusätz­lich gibt es eini­ge Apps, die das Zusam­men­fü­gen meh­re­rer Ein­zel­auf­nah­men zu einem Pan­ora­ma­fo­to über­neh­men. Aller­dings gilt auch beim Smart­phone: Nut­ze am bes­ten ein Sta­tiv, um Ver­zer­run­gen und Anschluss­feh­ler zu vermeiden.

Hier zwei Apps, die das Erstel­len von Pan­ora­ma­bil­dern erleichtern:

1. Android: “Pan­ora­ma 360”

Die App “Pan­ora­ma 360” für Android bie­tet einen sehr ein­fach und intui­tiv zu bedie­nen­den Pan­ora­ma-Modus. Nach der Instal­la­ti­on öff­nest du in der App eini­ge Hin­wei­se zu den ein­zel­nen Funk­tio­nen (etwa die Plat­zie­rung des Aus­lö­se­but­tons). Vor der ers­ten Auf­nah­me wirst du durch eine aus­führ­li­che Ein­füh­rung geleitet.

Das Arbeits­prin­zip der App ist ein­fach: Egal, ob im Hoch- oder Quer­for­mat – über den Kame­ra­sen­sor rech­net die App Bild­punk­te und ‑mit­te aus und zeigt dir beim lang­sa­men Schwen­ken immer genau den nächs­ten Punkt, zu dem du schwen­ken musst, um ein naht­lo­ses Pan­ora­ma zu erhal­ten. Dadurch erstellst du recht schnell Pan­ora­men von bis zu 360 Grad.

Lei­der arbei­tet die Soft­ware jedoch schon bei den kleins­ten Schwenk­feh­lern nicht ganz sau­ber, was beson­ders bei Innen­auf­nah­men an einem Bild­ver­satz erkenn­bar ist. Dem kannst du aber auch hier mit dem Benut­zen eines Sta­tivs entgegenwirken.

Pan­ora­ma 360 lädst du kos­ten­los im Play Store herunter.

Die Vor- und Nach­tei­le von Pan­ora­ma 360:

+ Sehr intui­ti­ve und ein­fa­che Bedienung
+ Kostenlos

- Bild­ver­satz und unna­tür­li­che Objekt­krüm­mung bei Schwenkfehlern

2. iOS: “360 Panorama”

Für iOS-Gerä­te emp­fiehlt sich die fast gleich­na­mi­ge App “360 Pan­ora­ma”. Die Anwen­dung star­tet unmit­tel­bar mit der Auf­nah­me­mas­ke. In der Live-Ansicht hast du nicht nur die Mög­lich­keit, ein nor­ma­les Pan­ora­ma mit Rund­um­an­sicht zu erstel­len – du kannst den gesam­ten Raum um dich her­um abbil­den las­sen.

Schie­ße ein­fach in jede Rich­tung Bil­der, die anein­an­der angren­zen. Die App fügt die­se anschlie­ßend zusam­men. Damit erstellst du ein ganz­heit­li­ches Abbild des Raums, der dich umgibt – im Prin­zip erstellst du damit ein inver­tier­tes Kugel­pan­ora­ma “von innen”.

Die­ses Fea­ture eig­net sich aber in der Regel nur zum Anschau­en auf dem Smart­phone: Beden­ke, dass die Auf­lö­sung dei­ner Smart­phone-Kame­ra even­tu­ell nicht aus­reicht, um mit die­ser Metho­de gesto­chen schar­fe Pan­ora­ma­bil­der abzu­lie­fern, die auch auf grö­ße­ren Bild­schir­men als dem Han­dy­dis­play noch detail­reich aussehen.

“360 Pan­ora­ma” steht zum Down­load im App Store für 2,29 Euro (Stand: 2019) bereit.

Vor- und Nach­tei­le der App:

+ Leich­te Bedienung
+ Modus für “inver­tier­tes” Kugelpanorama …

- … der aller­dings meist nur auf dem Smart­phone schön aussieht
- Kostenpflichtig

 

Die abschlie­ßen­de Fra­ge: Kame­ra oder Smartphone?

Die Pan­ora­ma­fo­to­gra­fie gehört sicher zu den belieb­tes­ten Tech­ni­ken, wenn es um das Erstel­len von beein­dru­cken­den Bil­dern geht. Wäh­rend leis­tungs­star­ke Spie­gel­re­flex­ka­me­ras die qua­li­ta­tiv hoch­wer­tigs­ten Bil­der ermög­li­chen, lie­fern Smart­phones mit ihren zahl­rei­chen Apps schnell brauch­ba­re Ergeb­nis­se für das Han­dy-Dis­play  – und punk­ten dazu noch mit ihrer Hand­lich­keit. Dafür musst du bei Auf­nah­men vom Smart­phone in der Regel klei­ne­re Feh­ler in den Pan­ora­ma­bil­dern in Kauf nehmen.

Unab­hän­gig davon, ob du dich für Pan­ora­ma­auf­nah­men mit dem Smart­phone oder mit der Kame­ra ent­schei­dest – die Erin­ne­run­gen an atem­be­rau­ben­de Land­schaf­ten oder Sky­li­nes kannst du mit die­ser Metho­de auf beein­dru­cken­de Wei­se digi­tal verewigen.

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