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Küche

Toas­ter rei­ni­gen: Mit die­sen Haus­mit­teln ist der Schmutz passé

Das Innenleben eines Toasters ist nicht allzu leicht zu erreichen. Mit bestimmten Hilfsmitteln kannst du dich aber der Krümel und des Schmutzes entledigen.

Wo der Sand­wich­ma­ker nur alle paar Mona­te inten­siv auf die Pro­be gestellt wird, kommt dein Toas­ter womög­lich täg­lich zum Ein­satz. Und das sieht man dem Dau­er­be­woh­ner dei­ner Küche frü­her oder spä­ter auch an. Einst glänz­te er, nun blickt er dir sprö­de ent­ge­gen? Beim Hoch­he­ben ras­selt es ver­däch­tig im Inne­ren? Wer so häu­fig im Ein­satz ist wie dein Toas­ter, soll­te regel­mä­ßig gerei­nigt wer­den. Wir zei­gen dir, wie du ihn am bes­ten säu­berst und wor­auf du dabei ach­ten solltest.

Sicher­heit geht vor

Das Wich­tigs­te vor­weg: Egal, aus wel­chem Grund du auf das Inne­re des Toas­ters zugreifst, ob du die ange­sam­mel­ten Krü­mel und ande­re Rück­stän­de ent­fer­nen oder die Heiz­stä­be rei­ni­gen willst, es gilt:

Immer zunächst den Ste­cker ziehen!

Auch soll­test du vor allen Rei­ni­gungs­schrit­ten den Toas­ter abküh­len las­sen. Das gilt nur dann nicht, wenn du Fett­ab­la­ge­run­gen aus dem Inne­ren ent­fer­nen willst, weil du statt Brot zum Bei­spiel ein für den Toas­ter vor­ge­fer­tig­tes Schnit­zel oder eine Waf­fel noch ein­mal knusp­rig auf­ge­wärmt hast. Das Fett trock­net nach voll­stän­di­ger Abküh­lung näm­lich ein.

Wenn du das Gerät vom Netz getrennt hast und es abge­kühlt ist, gehst du am bes­ten in die­ser Rei­hen­fol­ge vor:

Krü­mel­schub­la­de aus­lee­ren und reinigen

Die meis­ten Gerä­te besit­zen eine aus­zieh­ba­re Schub­la­de, in der sich Krü­mel und gege­be­nen­falls auch Fett sam­meln kön­nen. Zieh die Schub­la­de her­aus und lee­re sie. Soll­ten ein­zel­ne Res­te kle­ben blei­ben, scha­be die­se mit einem Küchen­spach­tel vor­sich­tig ab. Für die Rei­ni­gung genügt ein wenig Was­ser mit han­dels­üb­li­chem Spül­mit­tel. Die Krü­mel­schub­la­de kannst du in aller Regel auch in die Geschirr­spül­ma­schi­ne geben. Im Zwei­fel ver­ge­wis­se­re dich in der Gebrauchs­an­wei­sung des Geräts.

So lagerst du Toast­brot richtig

Toast­brot ist in der unge­öff­ne­ten Packung je nach Her­stel­ler und Sor­te bis zu 30 Tage halt­bar. Nach­dem die Ver­pa­ckung geöff­net wur­de, kann das Brot aller­dings schnell schim­meln. Beson­ders dann, wenn Feuch­tig­keit ein­dringt. Ist eine Schei­be ange­schim­melt, ent­sor­ge die gesam­te Packung. Schim­mel brei­tet sich näm­lich schnell aus und ist nicht immer sichtbar.

Tipps für die rich­ti­ge Lage­rung von Toastbrot:

  • Wäh­le einen Brot­kas­ten aus Ton oder Stein­gut, der Feuch­tig­keit auf­neh­men und wie­der ans Brot abge­ben kann.
  • Ver­mei­de den Kühl­schrank, des­sen kal­te Tem­pe­ra­tu­ren das Aro­ma des Toast­bro­tes beeinträchtigen.
  • Wische den Brot­kas­ten alle ein bis zwei Wochen mit Essig aus, um Schim­mel­bil­dung zu ver­mei­den, und rei­be ihn anschlie­ßend mit einem Papier­tuch trocken.
  • Frie­re das Toast­brot alter­na­tiv ein, ent­nimm nur die benö­tig­te Anzahl an Toast­brot­schei­ben und rös­te sie ohne vor­he­ri­ges Auf­tau­en direkt im Toaster.

Krü­mel aus dem Inne­ren des Geräts entfernen

Besitzt dein Gerät kei­ne Krü­mel­schub­la­de, so sam­meln sich die Krü­mel unten im Gerät an. Die­se rascheln, wenn du den Toas­ter anhebst, und ver­ur­sa­chen unter Umstän­den einen Brand­ge­ruch. Ob mit oder ohne Schub­la­de: Man­che Krü­mel blei­ben auch an den Heiz­stä­ben hän­gen oder fal­len in die Rit­ze. So gehst du gegen die Rück­stän­de vor:

  1. Lege eini­ge Blät­ter von einer Küchen­rol­le aus, oder hal­te den Toas­ter über einen gro­ßen Teller.
  2. Dre­he den Toas­ter um und schütt­le die Krü­mel her­aus. Mache dabei krei­sen­de Bewe­gun­gen bezie­hungs­wei­se hal­te das Gerät immer mal wie­der schief, damit kei­ne Krü­mel an den Heiz­stä­ben hängenbleiben.
  3. Ent­sor­gen die auf­ge­fan­ge­nen Krü­mel im Bio-Mülleimer.
  4. Ver­su­che in hart­nä­cki­gen Fäl­len, die Krü­mel zu lösen, indem du mit einem Föhn oder einem Bla­se­balg in den auf­recht­ste­hen­den oder lie­gen­den Toas­ter hin­ein­bläst und ihn anschlie­ßend aus­schüt­test. Auch die Ver­wen­dung eines Staub­saugers ist möglich.
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Ver­schmut­zun­gen im Inne­ren des Toas­ters entfernen

Wenn du Rück­stän­de oder Fett aus dem Inne­ren des Toas­ters ent­fer­nen oder die Heiz­stä­be rei­ni­gen willst, beach­te die fol­gen­den Hinweise:

  • Baue das Gerät nicht auseinander.
  • Lese in der Bedie­nungs­an­lei­tung, ob dein Gerät über spe­zi­el­le Vor­rich­tun­gen für die Rei­ni­gung des Innen­raums ver­fügt, etwa ent­spre­chen­de Sei­ten­klap­pen, Knöp­fe oder Funktionen.
  • Benut­ze einen lan­gen Back­pin­sel oder eine Zahn­bürs­te, um die Innen­sei­ten zu rei­ni­gen. Gehe behut­sam vor, um die Heiz­stä­be nicht zu beschädigen.
  • Las­se bei Fett­ab­la­ge­run­gen das Gerät nicht abküh­len bezie­hungs­wei­se hei­ze es zuvor noch ein­mal kurz auf (danach wie­der den Ste­cker zie­hen!). Benut­ze dann nach einer Minu­te War­te­zeit einen lan­gen Stab oder eine Zahn­bürs­te, die mit einem Lap­pen umwi­ckelt ist.
  • Ver­wen­de kei­ne spit­zen Gegen­stän­de wie Mes­ser oder Ähnliches.

Ach­te dar­auf, dass kei­ne Feuch­tig­keit ins Inne­re des Geräts gelangt. Soll­ten den­noch ein­mal Kei­me bezie­hungs­wei­se Bak­te­ri­en in das Gerät gelan­gen, brauchst du dir kei­ne Sor­gen zu machen: Die Tem­pe­ra­tu­ren sind dort so hoch, dass die­se spä­tes­tens beim nächs­ten Röst­vor­gang abge­tö­tet werden.

Knä­cke­brot: Vor­sicht, Feuergefahr!

In einem Toas­ter kannst du so ziem­lich jede Brot­sor­te rös­ten, vom klas­si­schen Toast über Grau­brot bis zum ker­ni­gen Schwarz­brot. Eine Brot­sor­te aber ist tabu: Knä­cke­brot. Der schwe­di­sche Klas­si­ker gehört auf kei­nen Fall in den Toas­ter! Denn Knä­cke­brot ist der­art tro­cken, dass es anfan­gen kann zu bren­nen – und der Toas­ter wäre ruiniert.

Außen­sei­te des Toas­ters reinigen

Die Ober­flä­che eines Toas­ters brauchst du in der Regel nur regel­mä­ßig mit einem feuch­ten Küchen­tuch abzu­wi­schen, damit der Glanz bezie­hungs­wei­se das sau­be­re Äuße­re erhal­ten blei­ben. Wich­tig ist, dass du die Ober­flä­che nach dem Rei­ni­gen mit einem tro­cke­nen Küchen- oder Mikro­fa­ser­tuch gründ­lich polierst.

Bei grö­ße­ren Ver­schmut­zun­gen oder ein­ge­brann­ten Ver­krus­tun­gen hel­fen spe­zi­el­le Mikro­fa­ser-Rei­ni­gungs­tü­cher, die du im Fach­han­del erhältst. Die­se kom­men ohne Rei­ni­gungs­mit­tel aus, da sie mit ihrer beson­de­ren Web­art und der mikro­sko­pi­schen Struk­tur bei leich­tem Rei­ben den Schmutz entfernen.

Je nach Mate­ri­al der Toas­ter-Ober­flä­che kom­men auch noch ande­re Mit­tel infrage:

  • Toas­ter mit einem Gehäu­se aus Kunst­stoff bekommst du bei sehr star­ker Ver­schmut­zung auch mit einem soge­nann­ten Schmutz­ra­die­rer oder einem spe­zi­el­len Kunst­stoff­rei­ni­ger wie­der sau­ber. Für den Kunst­stoff­rei­ni­ger ver­wen­dest du ein sepa­ra­tes Tuch, um die ver­schie­de­nen Rei­ni­gungs­mit­tel nicht zu ver­mi­schen. Beach­te auch die Rei­ni­gungs­hin­wei­se in der Betriebs­an­lei­tung. Ver­mei­de den Ein­satz von Scheu­er­milch, da sie die Ober­flä­che angrei­fen könnte.
  • Für ver­schmutz­te Gerä­te mit Edel­stahl­ge­häu­se kannst du auch ein fett­lö­sen­des Spül­mit­tel, Rei­ni­gungs­milch oder spe­zi­el­len Edel­stahl­rei­ni­ger verwenden.

Mehr Infor­ma­tio­nen fin­dest du in unse­rem Rat­ge­ber „7 Tipps: Edel­stahl rei­ni­gen & pfle­gen mit ein­fa­chen Mit­teln“.

Regel­mä­ßi­ge Pfle­ge lässt den Toas­ter strahlen

Die Pfle­ge eines Toas­ters ist im Ver­gleich zu ande­ren Küchen­ge­rä­ten recht ein­fach. Sofern du nur Brot dar­in rös­test, kann das Inne­re kaum ver­schmut­zen. Ledig­lich ein paar Krü­mel kön­nen ner­ven oder ver­brannt rie­chen. Die­se las­sen sich aber durch ein paar simp­le Maß­nah­men schnell wie­der ent­fer­nen. Wer doch ein­mal das Inne­re rei­ni­gen will, dem genü­gen zum Bei­spiel eine Zahn­bürs­te und ein Lappen.

Am sicht­bars­ten wird die regel­mä­ßi­ge Rei­ni­gung an der Außen­flä­che. Die­ser soll­test du beson­de­re Auf­merk­sam­keit schen­ken, schließ­lich steht der Toas­ter oft mit­ten auf der Küchen­zei­le und dort macht er rich­tig gepflegt die bes­te Figur.

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